Donauveltliner



Klon Beschreibung Klosterneuburg
Die Sorte ist eine Kreuzung aus Grüner Veltliner × Seyval Blanc
Der Traubenstiel ist mittellang (3–5 cm). Die Trauben sind mittellang (14–18 cm) und lockerbeerig, zum Teil auch etwas dichtbeeriger. Die Grundtraube ist zylindrisch und hat 1 bis 3 Flügel, die Beitraube fehlt oder ist ist bis mittelgroß.
Die Beeren sind rund bis oval (Länge: 13–15 mm, Breite: bis zu 13 mm). Das Einzelbeerengewicht ist vergleichsweise gering (bis zu 2 Gramm). Die Beerenhaut ist grün-gelb gefärbt und das Fruchtfleisch ist ungefärbt.
Der Triebwuchs ist mittelstark mit halb-aufrechter bis aufrechter Triebhaltung.
Die Reife setzt beim Donauveltliner im mittleren Stadium ein, jedoch früher als im Falle der Sorte Grüner Veltliner.
Die Rebsorte Donauveltliner weist eine sehr gute Winterfrostwiderstandsfähigkeit und Resistenz gegen Peronospora und Oidium auf. Im Falle von herbstlichen Niederschlägen besteht eine geringe Neigung zum Platzen der Beeren. Die Trauben sind deutlich lockerbeeriger als die Trauben der Rebsorte Grüner Veltliner und damit weniger botrytisanfällig. Es besteht auch eine gute Toleranz gegen Roten Brenner, Phomopsis und Schwarzfäule. Infolge dieser Eigenschaften ist nur ein eingeschränkter chemischer Pflanzenschutz erforderlich. Zu heiße und trockene Gebiete sowie Lagen sind für den Anbau von Donauveltliner wegen Frühreife und Säureverlust weniger geeignet. Ansonsten sind die weinbaulichen Ansprüche ähnlich wie bei der Sorte Grüner Veltliner.

Der Ertrag ist mittel bis hoch. Der Donauveltliner verrieselt leicht und erbringt daher lockerbeerige Trauben. Infolgedessen ist der Ertrag geringer als beim Grünen Veltliner.

Die Weine sind fruchtig und in der Jugendphase ausgeglichen. Der Wein braucht aber eine gewisse Reife, bevor er dem Konsum zugeführt werden kann. Als reifer Wein ist er sehr ähnlich wie der Grüne Veltliner.


Download
Klosterneuburg Donauveltliner.pdf
Klosterneuburg CHARAKTERISIERUNG.pdf