Riesling Wahrscheinlich aus der Wildrebe Vitis silvestris (Vitis:Weinrebe, silvestris: waldig, poetisch wild(wachsend)).Die Wilde Weinrebe (Vitis vinifera subsp. sylvestris), auch Wilder Weinstock oder Echter Wilder Wein genannt, ist eine Unterart von Vitis vinifera innerhalb der Gattung der Rebe (Vitis).

 

Klon DLR Neustadt
N 90 Mittlere Ertrags- und erhöhte Mostgewichtsleistung, mittlere Säurewerte. Auf reduktiven Ausbau achten. Markanter, von fruchtigen Aromen geprägter Rieslingtyp.
Neustädter Kleinklone dienten stets nur der internen Trennung bei der Auslesezüchtung im Hinblick auf Vermehrungsnachweise und Gesundheit, nicht der Trennung beim Verkauf.
Der Rieslingklon N 90 besteht zwar aus Kleinklonen, die bei der Testung und Vermehrung getrennt werden, beim Winzer tritt aber, solange keine deutlicheren Unterschiede nachweisbar sind, nur N 90 in Erscheinung.
 

 

Klon HERMANNSBERG  Ehemalige Weinbaudomäne  Niederhausen-Nahe
DN 500

 

Klon Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Dienstsitz Bad Kreuznach bearbeitet bei DLR Dienstsitz Oppenheim
356 Fin

 

Klon  
BK 68

 

Klon Forschungsanstalt Geisenheim
  die einzelnen Klonfamilien und ihre Subklone lassen sich wie folgt charakterisieren:
24 Gm verhaltenes Rieslingaroma
64 Gm harmonische Frucht, ausgewogene Weine
94 Gm verhaltenes, ausgewogenes Rieslingaroma
110 Gm ausgeprägtes, feines Rieslingaroma
198 Gm elegant, feinfruchtiger Rieslingtyp
237 Gm
239 Gm starkes, fruchtiges Rieslingaroma
Steinberg 7 Gm Steinberg 7 GmSteinberg 7 Gm
Rauenthal 98 Gm  
300 Klongruppe Neue Geisenheimer Klone
Die neuen Riesling-Typen stammen aus alten Anlagen von der Mosel und Rheinhessen. In den alten, klonfreien Anlagen besteht eine große genetische Variation, dies zeigt sich im Ertrag und
Botrytisanfälligkeit. Als Zuchtziel wird ein geringeres Ertragsniveau bei höherer Weinqualität angestrebt.
Rheinhessen-Gruppe (Tab.2) sind meist deutlich ertragsärmer als die Mosel-Gruppe (Tabelle 1) und Standardklone. Der Klon 355 (Rheinhessen) hat den geringsten Ertrag und auch den geringsten
Boytrisbefall auf Grund der geringen Beerenzahl pro Traube.
310 Gm
312 Gm
325 Gm
326 Gm
336 Gm
343 Gm
358 Gm
365 Gm
380 Gm
 
Tabelle 1: Neue Geisenheimer Rieslingklone Leistungsdaten 2007-2010
Herkunft: Mosel (alten Anlage von 1896)
Klon Ertrag g/m² Oe Most-Säure g/L Botrytis %
198/44 Gm 1486 95 11,9 14
310 Gm 1461 97 11,8 12
312 Gm 1450 94 11,3 12
343 Gm 1283 94 11,8 17
336 Gm 1274 97 11,6 15
237-08 Gm 1192 98 10,6 17
237-20 Gm 1184 97 10,5 11
325 Gm 990 98 11,5 14
326 Gm 982 95 11,4 16
Tabelle 2: Neue Geisenheimer Rieslingklone Leistungsdaten 2008-2010
Herkunft: Rheinhessen (Raum Alsheim)
Klon Ertrag g/m² Oe Most-Säure g/L Botrytis %
239-34 Gm 1603 90 14,5 14
386 Gm 1512 90 13,2 20
342 Gm 1513 88 13,4 13
353 Gm 1068 95 13,1 20
358 Gm 1060 89 13,3 13
380 Gm 952 91 11,5 12
365 Gm 879 90 12,1 18
355 Gm 770 92 11,9 6
 
Riesling Klonenvergleich NW-Diedesfeld Quelle: DLR Neustadt
Klon Unterlage Lesdatum / Stockertrag KG Lesedatum / Oe Lesedatum /SRE
    16.10.2013 23.09.2014 2013 2014 2013 2014
Gm 239-34 So4 2,26 4,55 80 77 11,2 12,4
Gm 110-06 So4 2,43 4,79 85 76 11,5 12,7
Gm 237-08 Börner 3,24 4,27 76 75 11,3 11,0
Gm 343 Börner 2,44 4,51 80 75 11,3 12,0
Gm 325 125 AA 2,15 4,33 84 79 11,1 12,4
Gm 326 Börner 2,32 4,47 84 71 11,0 12,2
Gm 312 So4 3,77 4,99 76 71 12,2 12,7
Gm 355 Börner 2,23 3,02 81 80 11,4 10,6
Gm 365 Börner 3,07 3,60 79 76 11,1 10,9
Gm 386 So4 4,61 4,44 71 75 11,8 11,6
 
  Klonenentwicklung von Riesling Klon-Kandidaten nach Ertrag und Mostgewicht. Quelle: Ernst H. Rühl, Geisenheim

 
   

 

Klon ENTAV - INRA (Frankreich)
  Gruppe Fruchtbarkeit Traubengewicht °Oe Önologie Bemerkung
49           vergleichbar mit Gm 198
             
Neue Klone Achtung! Persönliche Bemerkung: Verdacht auf Virus. Im Elsass gab es Stockausfälle.
1089            
1090            
1091
1092            
1094            
1096            
             

 

DLR-RLP
 

 

nach M. Porten
 

 

Quelle: DLR-RLP
 


 

  Quelle: Das deutsche Weinmagazin 26. März 2016