Unterlagen Kreuzung Unterlagsrebsorten Beispiele Link - Liste
1
Berlandieri (Kalkrebe) x Riparia (Uferrebe) - Gruppe
So 4, 125 AA, 5 BB, Binova
Unterlagenwahl
2
andere Kreuzungskombinationen
Börner, SORI, Gravesac
  Unterlagenvergleich, LWG Bayern
3
Berlandieri x Rupestris- bzw. Riparia x Rupestris - Gruppe
Richter 110, 1103 Paulsen, 140 Ruggeri, Co 3309
Unterlagsrebe, Wikipedia
4
mit Vinifera - Erbgut Europäererbgut.  Nicht reblausfest und sind daher nicht zum allgemeinen Anbau zugelassen.
26 G, Fercal
Einfluss der Unterlage auf das Wachstum der Rebe, Laimburg
        Vitis berlandieri (Kalk-Rebe)
        Vitis riparia (Ufer-Rebe)
        Vitis rupestris (Sand-Rebe oder Fels-Rebe)

 

 

 

 

Vitipendium:
Nach der Reblausverordnung zum Anbau in Deutschland zugelassene Unterlagen mit ausreichender Widerstandsfähigkeit gegen die Wurzelreblaus (Stand März 2012)
Selektion Oppenheim 4
Kober 125 AA
Kober 5 BB
5 C Geisenheim
Teleki 8 B
Binova
161-49 Couderc
420 A (1)
110 Richter (1)
1103 Paulsen (2)
Sori
3309 Couderc
Börner*
Rici*
Cina*
* reblausresistent; (1) seit 2010; (2) seit 2011

 
1: Unterlagsrebsorten der Berlandieri x Riparia - Gruppe Berlandieri: -Kalk fest, -spät reifend, -schlechte Bewurzelung
Riparia:        -Kalk empfindlich, -früh reifend,-gute Bewurzelung
Von Sigmund Teleki in Villány/Ungarn selektioniert
und später von Franz Kober in Wien/Österreich weiter bearbeitet .
 
 
Unterlags- sorte

 

 Kreuzung
Trocken-toleranz Chlorose-festigkeit Aktivkalk-toleranz Wuchs-kraft Bewurze- lung Vegetations abschluss Besondere Eigenschaften Persönlich Bemerkung
SO 4
V. berlandieri
x
V. riparia
 
mittel gut ~ 20 % mittel mittel

-

gut

mittel fördert den Fruchtansatz bei gleichzeitig gezügelterem Triebwuchs, sensibel bei großen Pflanzabständen / hohen Stockbelastungen, hier oftmals zu schwach
Unempfindliche Sorte.
Beeinflusst die Trauben- und Holzreife positiv. Daher für frostempfindlichen Lagen.
Unterlagsreben hat in nicht zu trockenen und fruchtbaren Böden ihren idealen Standort. Auf weniger fruchtbaren Böden kann vor allem bei reichtragenden Sorten das vegetative Wachstum des Edelreises zu gering werden.
125 AA
V. berlandieri
x
V. riparia
 
mittel mittel ~ 17% mittel

-

stark

 gut mittel für alle außer schwächere, flachgründige, verdichtete Böden, gut bei weiten Standräumen, gut bei blühempfindlichen Sorten. Gute Nährstoffaneignungsvermögen.
Die Bedeutung dieser Unterlage hat aufgrund guter Trockentoleranz zugenommen .
Auf sehr schweren, kalkreichen Böden in Rheinhessen zeigt sie Chlorose z.B. Dornfelder.
Benötigt gute Nährstoffversorgung.
Weinmagazin 2/2013 Zink, Eder:
Auf Kalkmergelböden zeigt die 125AA eine gute Kalkverträglichkeit und kann auch auf schweren Böden, die zur Staunässe neigen, erfolgreich angebaut werden. In einigen Beratungsfällen zeigte die 125AA im Jungfeld ein schwaches Triebwachstum. Im zweiten Standjahr war ein normales bis kräfiiges Triebwachstum zu beobachten. Dies weist auf eine, im Vergleich zu anderen Unterlagen, erhöhte Sensibilität der Wurzelbildung im Jungfeld hin. In Rebschulen zeigt sie als erste Rebenmüdigkeit.
5 BB
V. berlandieri
 x
V. riparia
 
mittel

-

gut

gut ~ 20 % stark gut mittel

-

spät

große Bodenadaptionsbreite, sensibel auf trockenen, flachgründigen, sehr warmen Böden, gut bei weiten Standräumen nicht geeignet für blühempfindliche Sorten auf fruchtbaren, triebigen Böden
Benötigt gute Nährstoffversorgung. Für rebmüde Böden. Durch späten Vegetationsabschluss nutzt dortiges hohes Energieangebot in späterer Reifephase.
5 C
V. berlandieri
 x
V. riparia
 
mittel

gering

-

mittel

~ 17 %

mittel

-

stark

gut

früh

-

mittel

für leicht erwärmbare, tiefgründige, mittlere, leichte Böden, sensibel bei kühlen, nassen Böden (Chlorosegefahr z.B. mit  W. Burg.), gut bei blühempfindlichen Ertragssorten
 
8 B
V. berlandieri
 x
V. riparia
 
gut gut ~ 22 %

mittel

-

stark

mittel

mittel

-

spät

gute Trockentoleranz, Kalkverträglichkeit gut auf trockenen und warmen Böden, auf sehr schweren Böden in den ersten Jahren nach der Pflanzung etwas verzögerter Wuchs  
Binova
V. berlandieri
 x
V. riparia
(SO 4-Mutation)
mittel gut ~ 20 % mittel

mittel

-

gut

mittel

-

spät

große Bodenadaptionsbreite, gut in kalkreichen nicht zu schwachen Böden, gut für blühempfindliche Sorten, Wuchs etwas stärker als SO 4
Unempfindliche Sorte.
In allen Eigenschaften etwas besser als So 4
(Triebkraft, höhere Kalkverträglichkeit).
Besonders auffallend ist der gleichmäßige Augenaustrieb.
Fördert die Holzausreife was in Verbindung mit dem früheren Vegetationsabschluss zu besserer Winterfrostfestigkeit führt.
Zu empfehlen in allen Böden die bereits mehrmals mit Reben bestockt waren.
Triebwachstum 10-20% höher wie So4 und 5BB in trockenen und feuchten Jahren. (Quelle: LWG Bayern; Einfluss der Unterlagen Binova, SO4, Fercal*, 5BB, 5C auf Ertrag und Traubenqualität)
 
420 A
V. berlandieri
 x
V. riparia
 
mittel gut ~ 20 %

schwach

-

mitte

schlecht

-

mittel

mittel große Bodenadaptionsbreite bei guter Kalkverträglichkeit, gut auf fruchtbaren, tiefgründigen, wüchsigen Böden, neigt zu hohem Fruchtansatz in Junganlagen, Ausdünnen in ersten Ertragsjahren unbedingt empfohlen  

161-49

 Couderc

 

V. berlandieri
 x
V. riparia
 
mittel

gut

-

sehr gut

~ 25 %

schwach

-

mittel

gut mittel gut auf kalkreichen, humosen, fruchtbaren Böden, sensibel auf schweren, kompakten, tonigen Böden bei Trockenheit, Kompatibilitätsprobleme mit diversen Ertragssorten In den Jahren 2012 und 2013 traten in Südtirol in vielen Anlagen der Unterlage 161-49 Couderc schwere Wachstumsstörungen auf.

161-49 C, ein Wurzelstock, der Kalium schlecht assimiliert

Eine aktuelle Schweizer Publikation (Agroscope) steht im Einklang mit unseren Beobachtungen vor Ort.161-49 C ist ein Wurzelstock, der Kalium schlecht absorbiert (wie 41 B und 420 A).
Auf praktischer Ebene basiert die Begründung der Kaliumdüngung auf der Deckung des jährlichen Bedarfs der Pflanze und der Korrektur des Bodeninhalts, falls erforderlich.Das Lenkwerkzeug bleibt die Erdanalyse.

Von dort aus erklären nur die Probleme des Absterbens dieses Wurzelstocks durch Kalium, sicherlich nicht, aber in Anbetracht der Rolle dieses Elements in der Dürre-Resistenz und den klimatischen Bedingungen der letzten Jahrgänge, Kalium-Mangel kann ein Problem sein. erschwerender Faktor des Niedergangs von 161-49 C.

Quelle: www.atvb-bourgogne.com

34 E.M.
V. berlandieri
x
V. riparia
gut gut ~ 20 % mittel mittel mittel gut auf leichten, flachgründigen, humosen Böden, sensibel bei steinigen, trockenen Verwitterungsböden und Mergeln  
R.S.B.1
V. berlandieri
 x
V. riparia
 
gut gut ~ 20 % stark gut

mittel

-

spät

große Bodenadaptionsbreite, gut für kalkreiche, auch trockene Böden, gute Standortanpassung bei schwierigen Bodenverhältnissen, Chlorosefestigkeit ähnlich 5 BB  

2: Unterlagsrebsorten anderer Kreuzungskombinationen

 

 Unterlags-

sorte

 Kreuzung

Trocken-

toleranz

 
 

Chlorose-

festigkeit

 

Aktivkalk-

toleranz

Wuchs-

kraft

 

Bewurze-

lung

 
 

Vegetations

abschluss

 Besondere Eigenschaften Persönlich Bemerkung
 Börner
 
V. riparia
x
V. cinerea
 gut  

gering

-

mittel

 

mittel

-

gut

 

mittel

-

stark

 

mittel

-

gut

 

früh

-

mittel

gute Trockentoleranz auf leicht erwärmbaren, durchlässigen Verwitterungsböden, gute Kalkver-träglichkeit in trockenen Lagen, chloroseempfindlich auf schweren, staunassen, verdichteten, kalkhaltigen Ton- / Lehmböden, vollresistent gegen die Reblaus an Blatt und Wurzel aufgrund von Nekrosereaktion  
Rici
V. riparia
x
V. cinerea
   

gering

-

mittel

 

mittel

-

gut

mittel     Eigenschaften ähnlich Börner, mit mittlerem Wuchs, geringere Anfälligkeit bei Staunässe.  
Cina
V. riparia
x
V. cinerea
   

gering

-

mittel

 

mittel

-

gut

mittel     Eigenschaften ähnlich Börner, mit schwachem Wuchs, geringere Anfälligkeit bei Staunässe.  
 SORI
 
V. solonis
x
V. riparia
1 Geisenheim
 mittel  gut  ~ 15 %  mittel  gut  früh gut für wechselfeuchte, zu staunässe neigende Standorte mit schweren tonigen Böden, in tiefgründigen Böden tolerant gegen temporäre Trockenheit, Aktivkalktoleranz höher als bei 1616 C, gute Affinität mit verrieselungsempfindlichen Sorten, früher Vegetationsabschluß  
 1616 Couderc
 
V. solonis
x
V. riparia
 mittel  gut  ~ 11 %  mittel  

mittel

-

gut

 

früh

-

mittel

gut geeignet für feuchte Standorte, chlorosefest unter staunassen Bedingungen in kalkärmeren Böden, sensibel in Böden mit höheren freien Aktivkalk-gehalten (> 11 %),  nur mäßige Trockentoleranz, kürzerer Vegetationszyklus begünstigt frühere Trauben- und Holzausreife  
 Riparia Gloire de Montpellier
 V. riparia Selektion Montpellier
 gering  gering  

~ 6 %

 

schwach-

mittel

 gut  früh gut für fruchtbare, tiefgründige, kalkarme und jungfräuliche Böden, trocken- und kalkempfindlich, schwachwüchsig, kürzerer Vegetationszyklus, begünstigt frühe Trauben- und Holzausreife  
 Rupestris du Lot
 
V. rupestris
Selektion
de Grasset
 gering

-

mittel

 mittel  ~ 14 %  stark  gut  sehr spät für fruchtbare, tiefgründige, (Verwitterungs-) Böden mit guter Humus- und ausgewogener Wasserver-sorgung, sensibel auf trockenen, verdichteten, staunassen Böden, sehr langer Vegetationszyklus, verzögert die Trauben- und Holzausreife, Verbreitung: südliches Mittelmeer  
 Gravesac
 
161-49 C
x
3.309 C
 gut  mittel  ~ 20 %  

mittel

-

stark

 gut  mittel zeigte in der Vergangenheit gute Ergebnisse auf leicht sauren, sandig-kiesigen Böden, Aktivkalk-toleranz im mittlerten Bereich, Pfropfaffinität und Anwuchs vergleichbar mit SO 4  


 
3:
Unterlagsrebsorten der Berlandieri x Rupestris- bzw. Riparia x Rupestris - Gruppe
Berlandieri: -Kalk fest, -spät reifend, -schlechte Bewurzelung
Riparia :     -Kalk empfindlich, -früh reifend, -gute Bewurzelung    
Rupestris:   -geringe Kalk- und Frostresisten   -aufveredelten Edelsorten gute 
                   Wüchsigkeit, - gute Bewurzelung, -tief gehendes Wurzelsystem


 Unterlags-

sorte

Kreuzung

Trocken-

toleranz

 
 

Chlorose-

festigkeit

Aktivkalk-

toleranz

 

Wuchs-

kraft

 

Bewurze-

lung

 
 

Vegetations

abschluss

 Besondere Eigenschaften

Persönlich Bemerkung
 

Richter

110

 V. berlandieri
x
V. rupestris
 mittel  mittel  ~ 17 %  sehr stark  gut  sehr spät sehr wüchsige Unterlage, fördert sowohl Fruchtansatz als auch Triebwüchsigkeit,  langer Vegetationszyklus, verzögert die Trauben- und Holzausreife, überwiegend im Mittelmeerraum angebaut  
 

Richter

99

 V. berlandieri x
V. rupestris
 

gering

-

mittel

 mittel  ~ 17 %  stark  

mittel

-

gut

 spät wüchsige Unterlage, fördert sowohl den Fruchtansatz als auch den Triebwuchs, langer Vegetationszyklus, verzögert die Trauben- und Holzausreife, überwiegend im Mittelmeerraum angebaut  
 1103 Paulsen
 V. berlandieri x
V. rupestris
 gut  mittel  ~ 18 %  stark  sehr gut  spät gute Trockentoleranz, verträgt jedoch keine Staunässe, gut auf tiefgründigen, kalkreichen Tonböden, gute Kalkverträglichkeit auf schwachen, trockenen Böden, verzögert die Trauben- und Holzausreife, überwiegend im Mittelmeerraum angebaut  
 

140

Ruggeri

 V. berlandieri x
V. rupestris
 

gut

-

sehr gut

 mittel  ~ 30 %  stark  gut  spät robuste Unterlage, geeignet für extrem trockene, sehr kalkreiche Böden (arides Klima), verzögert die Trauben- und Holzreife, Verbreitung überwiegend im südlichen Mittelmeerraum und in Nordafrika

Gut geeignet für schwierige, trockenen Böden. Wird in Österreich favorisiert.

 3.309 Couderc
 
V. riparia
x
V. rupestris
 

gering

-

mittel

 

gering

-

 mittel

 ~ 11 %  

schwach-

mittel

 mittel  

früh

-

mittel

fruchtbare, tiefgründige, (Verwitterungs-) Böden mit guter Humus- und ausgewogener Wasserversorgung, sensibel auf trockenen, kalkhaltigen, verdichteten, staunassen Böden, gut f. blühempfindliche Sorten
möglicherweise inkompatibel mit einigen Edelsorten. Ebenfalls mit Massal-Selektion.
 

101-14

Mgt

 
V. riparia
x
V. rupestris
 

gering

-

mittel

 gering  ~ 9 %  schwach-mittel  mittel-gut  früh für fruchtbare, tiefgründige, besonders tonige Böden mit guter Humus- und ausgewogener Wasserversorgung bei geringem Kalkgehalt, sensibel auf trockenen, kalkhaltigen, verdichteten und staunassen Böden, kürzerer Vegetationszyklus begünstigt frühere Trauben- und Holzausreife  
 

Schwarz-

mann

 
V. riparia
x
V. rupestris
 gut  

gering-

mittel

 ~ 10 %  stark  gut  mittel

gut für trockene, aride, kalkarme Böden, auch für kalkarme Tonböden, sehr starker Wuchs auf fruchtbaren und tiefgründigen Böden, nicht geeignet für blühempfindliche Sorten auf fruchtbaren, triebigen Böden

 

 

 

4: Unterlagsrebsorten mit Vinifera - Erbgut "Europäererbgut"


 

Unterlags-

sorte

 
 Kreuzung
 

Trocken-

toleranz

 

Chlorose-

festigkeit

 

Aktivkalk-

toleranz

 

Wuchs-

kraft

 

Bewurze-

lung

 

Vegetations

abschluss

 Besondere Eigenschaften

Persönlich Bemerkung
 

26 G

(Geisenheim 26)

 
V. riparia
x
V. vinifera (Trollinger)
 

mittel

-

gut

 

mittel

-

gut

 ~ 18 %  stark  sehr gut  

früh

-

mittel

sehr wüchsige, fruchtbare Unterlage, zeigt gute Affinität mit den meisten Ertragsrebsorten, große Adaptions-breite, gutes Bewurzelungsverhalten, guter Anwuchs, frühe Holzausreife, findet jedoch aufgrund bekannter Reblausempfindlichkeit in Europa kaum noch Verwendung  
 41 B Mgt
 
V. vinifera (Chasselas)
x
V. berlandieri
 mittel  

gut

-

sehr gut

 ~ 40 %  

mittel

-

stark

 

mittel

-

gut

 spät für den mitteleuropäischen Raum eine der Unterlagen mit der besten Aktivkalktoleranz, kann aber bei extrem feuchter Witterung auf staunassen, verdichteten Böden auch Wuchsdepressionen und Chlorosesymptome zeigen; nicht vollständig reblaustolerant, daher nur zu empfehlen für Standorte ohne (oder mit nur geringem) Reblausdruck  
 333 E.M.
 
V. vinifera (Cabernet- Sauvignon)
x
V. berlandieri
 mittel-gut  

gut

-

sehr gut

 ~ 40 %  stark  

mittel

-

gut

 mittel ursprünglich in Frankreich als Nachfolger für die 41 B gezüchtet, etwas bessere Chlorosefestigkeit und stärkere Wuchskraft als 41 B,  konnte sich allerdings nicht durchsetzen, da sie generell keine Vorteile zur 41 B brachte, wurde weiterhin als Kreuzungspartner (siehe ‘Fercal’) verwendet  
 Fercal
 
V. berlandieri Colombard N°1A
x
333 E.M.
 

mittel

-

gut

 sehr gut  > 40 %  stark  

mittel

-

gut

 spät beste Unterlagsrebe für Kalkböden, Kalkverträglich-keit, Chlorosefestigkeit, Wuchskraft auf Kalkstandorten besser als bei 41 B (Champagne), zeigt hier positive Qualitätsbeeinflussung (leicht erhöhte Mostgewichte und Mostsäurewerte - i.e. Champagne),  

 

Quelle: Wolfgang Krapp

Eigenschaften der meistverwendeten Unterlagen in Deutschland

Name

Wüchsigkeit

Kalk- verträglichkeit

Trocken- resistenz

Bodenart

Coderc 3309

*

*

*

Starkwüchsige, durchlässige Böden, Dichtpflanzung

SO4

**

****

*

Starkwüchsige & kalkhaltige Böden

Binova

**

****

**

Starkwüchsige, kalkhaltige zu Chlorose neigende Böden

Couderc
161-49

*

****

**

Starkwüchsige,kalkhaltige zu Chlorose neigende Böden, keine staunassen Böden

Teleki 5C

***

*

***

Sehr gut für steinige und sandige Böden geeignet

Börner

***

*

****

Für trockene & tiefgründige Böden, keine kalkhaltigen oder nasse Böden

Kober 125AA

***

***

****

Für trockene und tiefgründige Böden

Kober 5BB

****

****

***

Für leichte Böden aller Bodenarten

 

*

schwach wenig

**

mittel

***

gut

****

sehr gut

*****

hervorragend